Insights einer Referendarin

Ein Gespräch über die Anwaltsstation bei ebl Düsseldorf

30. September 2026

Seit Mai diesen Jahres ist unsere aktuelle Referendarin Celina Henke Teil unseres Arbeitsrecht-Teams bei ebl Düsseldorf. Ihr Referendariat absolviert sie eigentlich in Trier. Für ihre Anwaltsstation hat sie sich jedoch bewusst dafür entschieden, zu uns nach Düsseldorf zu kommen. Wir haben mit ihr über ihre bisherigen Erfahrungen gesprochen:

Du kommst ursprünglich aus Trier. Wie bist du zu deiner Anwaltsstation bei uns gekommen?

Für meine Anwaltsstation wollte ich bewusst in eine größere Stadt gehen und dabei in einer Kanzlei mitarbeiten, die fachlich zu meinem Schwerpunkt im Arbeitsrecht passt. Gleichzeitig war mir wichtig, eine Kanzlei zu finden, in der ich praktische Erfahrungen sammeln kann. Ich wollte Einblicke in den anwaltlichen Alltag bekommen ohne dabei nur „mitzulaufen“, um nach Ende des Refs im ersten Job nicht völlig aufgeschmissen zu sein.

Wie sieht dein Arbeitsalltag während der Anwaltsstation aus?

Der Arbeitsalltag ist sehr abwechslungsreich. Ich beschäftige mich mit unterschiedlichen Dingen: Unterstützung bei Recherchen, Vorbereitung von Schriftsätzen, Korrespondenz mit Mandanten. Zudem sollte ich oft selber darüber nachdenken, was nun der nächste taktisch kluge Zug wäre. Dadurch lässt sich das Wissen aus dem Referendariat unmittelbar praktisch anwenden. Außerdem kann ich an Gerichts- und Mandantenterminen teilnehmen.

Ist die Arbeit bei uns mit der doch häufig stressigen Ref-Zeit gut vereinbar?

Ja, es wird Rücksicht darauf genommen, dass das Referendariat und insbesondere die Examensvorbereitung eine intensive und stressige Zeit sind. Die Zusammenarbeit ist angenehm und unkompliziert, ohne dass die fachlichen Anforderungen zu kurz kommen. Ich hatte nie das Gefühl nicht sagen zu können, wenn etwas zu viel ist. Im Gegenteil, es wurde immer gemeinsam nach einer Lösung gesucht, die für beide Seiten passt.

Wie würdest du die Arbeitsatmosphäre bei ebl beschreiben?

Die Atmosphäre ist offen, respektvoll und freundschaftlich. Es gibt keine klassischen Hierarchien oder starren Formalitäten, wie man sie vielleicht aus anderen Kanzleien kennt. Die Zusammenarbeit fühlt sich persönlich und auf Augenhöhe an. Fragen sind jederzeit willkommen, ohne dass man sich dafür rechtfertigen muss.

Was macht die Arbeitsweise von ebl für dich aus?

Die Arbeitsweise bei ebl ist modern, digital und gleichzeitig sehr unkompliziert. Die Kanzlei arbeitet papierlos und mit einer cloudbasierten Kanzleisoftware. Ich habe einen eigenen Laptop und kann dadurch bei Bedarf auch mal Aufgaben aus dem Home-Office in meiner Heimat Trier erledigen. Außerdem werden wir ermutigt, die KI-Lösungen der Kanzlei im Arbeitsalltag sinnvoll einzusetzen. Gleichzeitig wird viel Wert auf das Miteinander gelegt, etwa bei gemeinsamen Aktivitäten wie dem Sommerfest oder dem Besuch der Rheinkirmes.

Für wen ist eine Anwaltsstation bei ebl aus deiner Sicht besonders interessant?

Für Referendarinnen und Referendare, die sich für das Arbeits- oder Gesellschaftsrecht interessieren und eine praxisnahe Station suchen. Gerade die Verbindung aus hoher fachlicher Spezialisierung und kurzen Wegen finde ich für die Anwaltsstation reizvoll.

Haben sich deine Erwartungen von vor Beginn der Station erfüllt?

Ja, definitiv. Ich fühle mich hier sehr wohl. Besonders positiv finde ich, dass ich aktiv mit eingebunden werde. Zudem bekomme ich ein persönliches Feedback zu meinen Aufgaben. Dadurch kann ich aus Fehlern lernen und mich kontinuierlich weiterentwickeln. Diese enge Begleitung habe ich bisher nicht in all meinen Stationen erlebt. Ich bekomme hier genau die Mischung, die ich mir für meine Anwaltsstation gewünscht habe: anspruchsvolle Arbeit, echte Einbindung ins Team und eine moderne Arbeitsweise.

Wir bei ebl Düsseldorf freuen uns, Referendarinnen und Referendare auf ihrem Weg zum 2. Examen begleiten zu dürfen. Dabei ist es uns wichtig, sie von Anfang an als Teil des Teams zu sehen, sie aktiv in den Kanzleialltag einzubinden und ihnen möglichst vielfältige Einblicke in die anwaltliche Praxis zu ermöglichen.